Investition in den Nachwuchs

„Um die Ecke denken“, nannte Götz Maier, Vorsitzender des AOK-Bezirksrats, die Strategie der Gesundheitskasse, um auch künftig fähigen Nachwuchs zu gewinnen. Drei Flüchtlinge haben gerade eine knapp einjährige Einstiegsqualifikation begonnen, „eine besondere Chance für beide Seiten“, so Maier. Der Vorsitzende des AOK-Bezirksrats konnte dem Gremium bei seiner gestrigen Sitzung obendrein eine erneute beträchtliche Erhöhung der Versichertenzahlen melden: 248.000 Personen vertrauen ihre Gesundheit der AOK Ulm-Biberach an.

Datum: 29.11.2016 / Kategorie: AOK-Bezirksrat Ulm-Biberach

Biberach

  Nicht nur zu Jahresbeginn steigerte die AOK Ulm-Biberach die Zahl ihrer Kunden deutlich; der Erfolg hielt das Jahr über an. Von Januar bis Oktober haben sich 8.800 Menschen neu für die AOK Ulm-Biberach entschieden. Damit hat die Gesundheitskasse aktuell 248.000 Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach und Ulm. „Bemerkenswert ist, dass mit der Versichertenzahl auch die Qualität wächst: Die Umfragewerte zur Kundenzufriedenheit verbessern sich kontinuierlich“, hob Maier hervor. Die Zukunft der Personalarbeit bei der AOK Ulm-Biberach bildete das Schwerpunkthema der letzten Sitzung des Jahres. „Wie alle ausbildenden Unternehmen muss die AOK ‚um die Ecke denken‘, um attraktiv für talentierten Nachwuchs zu bleiben. Das macht sie, indem sie sich bietende Gelegenheiten erkennt und viel Zeit und Ressourcen in die Personal-entwicklung investiert“, führte Maier aus. So habe die Gesundheitskasse früh auf die Zuwanderung reagiert und biete ein eigenes Einstiegsqualifikations-Programm an. „Im November haben drei anerkannte Flüchtlinge ein zehnmonatiges Praktikum bei der AOK Ulm-Biberach begonnen. Ziel ist es, ihnen anschließend einen regulären Ausbildungsplatz anbieten zu können“, veranschaulichte der Bezirksratsvorsitzende. Er präsentierte anschließend die verschiedenen AOK-Talent-management-Programme wie beispielsweise „Frauen in Führung“. Das Thema Pflege beherrscht zurzeit den Gesundheitssektor. Maria Winkler, alternierende Bezirksratsvorsitzende, stellte die Neuerungen, die 2017 in Kraft treten, vor: „Neben einer individuelleren Einstufung der pflegebedürftigen Menschen sorgt das zweite Pflegestärkungs-gesetz für mehr Hilfe für die Pflegenden“, erklärte Winkler. Diese Angebote müssten aber noch bekannter gemacht und häufiger genutzt werden: „Nur jede fünfte Pflegeperson nimmt Verhinderungspflege in Anspruch, um beispielsweise in den Urlaub zu fahren. Nicht einmal jeder Siebte greift auf Kurzzeitpflege zurück.“ Das könne durch mehr Beratung deutlich erhöht werden. Die AOK Ulm-Biberach hat dafür mehrere neue Stellen in der Pflegeberatung und im Sozialen Dienst geschaffen. Letzter berät Pflegebedürftige und Angehörige in schwierigen Situationen.  

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