Kaiserschnitt, Mehrlingsschwangerschaften oder Gebärmuttererkrankungen - AOK Baden-Württemberg erweitert jetzt ärztliche Zweitmeinung noch um die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe

Die AOK Baden-Württemberg hat das Angebot der strukturierten ärztlichen Zweitmeinung um die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe erweitert. Bisher vermittelt die AOK Baden-Württemberg ihren Versicherten bereits auf Wunsch bei lebensverändernden Diagnosen in den Fachgebieten Herzchirurgie, Kardiologie, Onkologie, Orthopädie und Urologie eine profunde Zweitmeinung: „Gerade dann, wenn es um schwierige medizinische Entscheidungen geht, bringt die ärztliche Zweitmeinung höhere Sicherheit für unsere Versicherten. Die Ergebnisse bestätigen das immer wieder“, sagt Dietmar Wieland, Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee.

Datum: 16.02.2015 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Lörrach

Seit Jahresbeginn haben Frauen jetzt auch die Möglichkeit, sich bei schwierigen gynäkologischen oder geburtshilflichen Behandlungsfragen exklusiven Rat von Spitzen-Medizinern einzuholen. Das gilt etwa bei Mehrlingsschwangerschaften oder bei der Frage nach einem Wunschkaiserschnitt. Ebenso steht das Angebot Frauen zur Verfügung mit Erkrankungen wie zum Beispiel Myomen – das sind gutartige Wucherungen der Gebärmutter – oder Endometriose – das ist die Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle. „Die Gynäkologie und die Geburtshilfe sind besonders sensible Bereiche. Viele Frauen sind beispielsweise bei der Frage nach einer natürlichen Geburt oder einem Kaiserschnitt schnell verunsichert. Hier kann eine Zweitmeinung von medizinischen Expertinnen und Experten mehr Klarheit und Sicherheit für die werdende Mutter bringen“, führt der AOK-Chef weiter aus.

Die strukturierte ärztliche Zweitmeinung erfolge ausschließlich auf Wunsch der Versicherten. „Wir verzeichnen eine zunehmende Nachfrage unserer Versicherten nach objektiver, hochwertiger und zeitnaher Unterstützung bei lebensverändernden Diagnosen, der wir mit der strukturierten ärztlichen Zweitmeinung noch besser nachkommen“, betont Wieland. Rund 7.000 Zweitmeinungsanfragen sind seit Einführung im Jahr 2009 bei der AOK Baden-Württemberg eingegangen. Im Landkreis Lörrach haben bisher 129 Versicherte davon Gebrauch gemacht. Jede dritte Anfrage führte zu einer Vorstellung bei einem Zweitmeinungsexperten. Die Versicherten erhalten innerhalb von maximal 14 Tagen einen entsprechenden Termin. 35 Prozent der Patientinnen und Patienten erhielten von den Zweitmeinungsexperten ergänzende oder alternative Therapievorschläge – im Bereich der Onkologie sogar 50 Prozent.

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