Kopforthesen für Säuglinge werden künftig erstattet

Heilbronn/Bad Mergentheim. „Wir waren erfolgreich, man sieht, steter Tropfen höhlt den Stein“, verkündete Rolf Blaettner bei der jüngsten Sitzung des Bezirksrats der AOK Heilbronn-Franken in Bad Mergentheim. Anlass für die Freude des Bezirksratsvorsitzenden ist eine Satzungsänderung der AOK Baden-Württemberg. Diese gestattet jetzt die Erstattung von Kopforthesen zur Behandlung einer Schädelasymmetrie bei Säuglingen.

Datum: 29.07.2019 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Heilbronn-Franken

Bislang hatte die Gesundheitskasse keine rechtliche Grundlage, um die Korrekturhilfen bei frühkindlichen Schädeldeformationen zu erstatten. Die Problematik war mehrfach in den Widerspruchsausschüssen der AOK Heilbronn-Franken offenbar geworden. Daraufhin hatte der AOK-Bezirksrat den Verwaltungsrat der AOK Baden-Württemberg zu einer Satzungsänderung aufgefordert.

 

 

 

Die Initiative der beiden alternierenden Vorsitzenden des Bezirksrats, Rolf Blaettner und Marianne Kugler-Wendt, schien zunächst aufgrund rechtlicher Bedenken vergeblich. Nachdem sich aber die rechtliche Beurteilung änderte, hat der Verwaltungsrat die Kopforthesen in den Leistungskatalog der Gesundheitskasse aufgenommen. Besonders erfreulich aus Sicht von Rolf Blaettner ist: „Die AOK handelt kundenfreundlich. Die Satzungsänderung zur Erstattung von Kopforthesen gilt rückwirkend zum 1. Januar 2019.“

 

 

 

 

 

 

 

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