Krankenstand 2017 in der Region konstant (Schwäbisch Hall)

Beschäftigte fehlten im Landkreis Schwäbisch Hall im Schnitt 19 Tage Das Jahr 2017 war für die Beschäftigten und ihre Arbeitgeber im Landkreis Schwäbisch Hall ein gutes Jahr. Mit einem Krankenstand von 5,2 Prozent wich man nur geringfügig vom Ergebnis des Vorjahres in Höhe von 5,0 Prozent ab. In Heilbronn-Franken insgesamt lag der Krankenstand bei 5,3 und damit nur um 0,1 Prozent höher als 2016. Im Landesvergleich bewegte man sich damit um 0,3 Prozent über dem Durchschnitt. Ursächlich für diese leichte Zunahme in Heilbronn-Franken, die allerdings nicht in allen Kreisen der Region eintraf, war eine Erkältungswelle Anfang des Jahres.

Datum: 16.03.2018 / Kategorie: Gesundheit und Prävention

Schwäbisch Hall

Die nahezu konstante Entwicklung spiegelt sich auch bei anderen Indikatoren. Im Schnitt kamen auf jedes AOK-Mitglied in Heilbronn-Franken 19,2 Arbeitsunfähigkeitstage, zwölf Monate zuvor waren dies 19. Unverändert gegenüber dem Vergleichszeitraum blieb in der Region mit 10,4 Tagen die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall. Im Landkreis Schwäbisch Hall verzeichneten die Arbeitnehmer mit 19 Fehltagen allerdings ein Plus von 0,7 gegenüber dem Vorjahr. Und mit 10,5 Tagen durchschnittlicher Krankheitsdauer rangierte der Landkreis Schwäbisch Hall 0,2 Prozent über dem Vorjahr.

 

Atemwegserkrankungen wurden am häufigsten gemeldet. Mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent auf 24,3 Prozent verzeichneten sie in Heilbronn-Franken ein höheres Plus als die anderen großen Diagnosebereiche. Auf Platz zwei folgten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 15,5 Prozent, Verdauung mit 7,9 Prozent und Verletzungen mit 6,9 Prozent. Bezogen auf die Dauer der Erkrankungen belegten die Befunde Muskel/Skelett mit 23 Prozent Platz eins, vor den Beschwerden an den Atemwegen mit 13,3 und der Psyche mit 10,5 Prozent.

 

Eingegangen in den Fehlzeiten-Bericht sind die Daten von 230.336 AOK-Mitgliedern. „Die Unternehmen haben zwar Statistiken, aber keine Diagnosen. Die bekommen sie von uns. Jede Firma, die mehr als 50 Versicherte hat, kann den Bericht anfordern. Aufgeschlüsselt nach den verschiedensten Parametern“, sagt Liane Pöhlmann, die für das betriebliche Gesundheitsmanagement bei der Gesundheitskasse zuständig ist.

 

Mit fünf Koordinatoren und bei Bedarf weiterem Fachpersonal ist die AOK in den Unternehmen in ganz Heilbronn-Franken präsent. Sie bietet nicht nur Gesundheitsberichte und Arbeitsplatzanalysen an, sondern führt gemeinsam mit den Betrieben vor Ort Gesundheitstage durch. „Die Resonanz auf unsere Angebote ist sehr gut“, freut sich Liane Pöhlmann, die Nachfrage nehme stetig zu. „Wir geben Anstöße für ein gesundes Arbeiten und für die persönliche Lebensführung. Das kommt den Menschen und den Firmen gleichermaßen zu Gute.“

 

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