Krankenstand im Kreis Freudenstadt deutlich niedriger als im Land - Rückgang auch bei der Krankheitsdauer

Die Auswertung der AOK zu den Fehlzeiten ihrer versicherten Mitglieder ergab für das erste Halbjahr 2016 einen Krankenstand in Baden-Württemberg von 5,2 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozent unter dem Bundesschnitt. „Das Krankheitsgeschehen ist nahezu unverändert, was die Hauptdiagnosen angeht.“ so Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald. Langzeiterkrankungen verursachen fast 40 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage im Nordschwarzwald.

Datum: 08.09.2016 / Kategorie: Krankenstand

Freudenstadt

Bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage im Landkreis Freudenstadt waren die vier wichtigsten Krankheitsarten Muskel/Skelette (Rücken) mit 21,7 Prozent, Atemwege mit 14,5 Prozent, psychische Erkrankungen mit 10,6 Prozent und Verletzungen mit 10,3 Prozent. Der Krankenstand im Kreis ist im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 0,3 Prozent auf 4,6 Prozent zurückgegangen und liegt somit weit unter dem Landesschnitt.

Die Auswertung ergab für die Region eine durchschnittliche Krankheitsdauer von 8,3 Arbeitstagen. Erfreulich dabei, im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 6,0 Prozent. Junge Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 24 Jahren weisen einen Krankenstand bei Männern von 3,0 bzw. 3,5 Prozent bei den Frauen aus, während bei den Mitarbeitern über 50 Jahre 4,6 Prozent bei den Männern und 5,1 Prozent bei den Frauen registriert wurden. Bei männlichen Arbeitnehmern über 60 Jahre liegt der Krankenstand im ersten Halbjahr bei 10,2 Prozent und bei den weiblichen Mitarbeitern bei 8,5 Prozent. Insbesondere dieser Sachverhalt macht in Verbindung mit dem demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel die Notwendigkeit verstärkter Präventionsanstrengungen deutlich. „Mit Lebe Balance für die psychische Gesundheit und unseren Rückenprogrammen sind wir hier auf dem richtigen Weg. Bei den Rückenerkrankungen können wir in den letzten Jahren eine leichte Besserung erkennen, die nicht zuletzt unseren Präventionsanstrengungen in den Rückenstudios zu verdanken ist“, so Keller.

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