Landtags-Kandidaten debattieren Ärztemangel und Krankenhausentwicklung

Tauberbischofsheim. Praxisschließungen und fehlende Hausärzte im ländlichen Raum werden von vielen Menschen der Region als wachsendes Problem empfunden. Gleiches gilt für die Zukunft der Krankenhäuser – steigende Kosten für Kommunen und Krankenkassen sowie Standortdebatten prägen die politische Diskussion allerorten. Welche Lösungsansätze die im Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Parteien haben, werden die örtlichen Kandidaten der Landtagswahl am Montag, 30. November, ab 19 Uhr im AOK-Kundencenter Tauberbischofsheim diskutieren.

Datum: 18.11.2015 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Tauberbischofsheim

Birgit Väth (Bündnis 90/Die Grünen), Ute Schindler-Neidlein (SPD), Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (CDU) und Dr. Barbara Baier (FDP) debattieren mit dem stellvertretenden AOK-Geschäftsführer Jürgen Heckmann über wichtige Fragen der Gesundheitspolitik. Wie etwa können die Städte und Gemeinden bei der Ansiedlung von Hausärzten unterstützt werden? Was muss an der Ausbildung der Ärzte geändert werden, um die Zahl der Allgemeinmediziner zu erhöhen?

Krankenhausplanung ist Landessache. Hier hat die Landespolitik Gestaltungsspielraum. Wie will und kann sie diesen nutzen? Wie hoch wird künftig die Förderung der Krankenhäuser ausfallen? Werden medizinisch schwierige Leistungen und seltene Behandlungen künftig nur noch an spezialisierten Häusern durchgeführt?

Viele Entscheidungen in diesem Politikfeld betreffen jeden unmittelbar. „Deshalb ist es für die Bürgerinnen und Bürger von großem Interesse, welche gesundheitspolitischen Ziele die Kandidaten ihres Wahlkreises verfolgen. Wir möchten allen im Vorfeld der Landtagswahl die Möglichkeit bieten, sich vor Ort über die Konzepte der Politiker zu informieren“, so Jürgen Heckmann.

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