Landtagsabgeordneter Jürgen Keck besucht AOK zum gesundheitspolitischen Gespräch

Bei seinem Besuch zum gesundheitspolitischen Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck (FDP) über die Hausarztzentrierte Versorgung als Beitrag gegen den Ärztenotstand.

Datum: 19.05.2017 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Konstanz

Für die ländliche Region am Bodensee wird es zunehmend schwierig, eine hausärztliche Versorgung sicherzustellen. Diese Entwicklung hat der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck (FDP) schon seit geraumer Zeit im Blick. Im Rahmen eines gesundheitspolitischen Gesprächs informierte sich der Landes- und Kommunalpolitiker über die Thematik bei den AOK-Geschäftsführern Uwe Schreiber und Uwe Daltoe.

 

„Mehr als 40 Prozent aller Hausärzte im Landkreis Konstanz sind 60 Jahre oder älter”, beschrieb der AOK-Chef das aktuelle Szenario und zeigte dann Lösungsmöglichkeiten auf, wie der Beruf des Landarztes attraktiver gemacht werden kann. Eine davon sei die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV), die die AOK seit acht Jahren zusammen mit dem Hausärzte-Verband und dem Medi-Verbund betreibt. Dabei wird der Hausarzt für die Patienten zur zentralen Anlaufstation bei allen medizinischen Indikationen. Teilnehmende Ärzte profitieren von höheren Vergütungen und der Möglichkeit, ohne den Weg über die Kassenärztliche Vereinigung direkt mit der Krankenkasse abzurechnen. Aber auch Patienten haben Vorteile: garantierte Facharzttermine innerhalb von 14 Tagen, verkürzte Wartezeiten beim Arztbesuch und eine nachgewiesen bessere Versorgungsqualität. Rund 1,5 Millionen Baden-Württemberger machen dabei inzwischen mit.

 

Es sei für die Lösung der Gesamtproblematik nur ein Mosaikstein, betonte Schreiber, aber ein wesentlicher Beitrag, den die AOK als Krankenkasse leisten könne. „Dieses alternative Versorgungsmodell findet meine volle Unterstützung“, sagte Keck, „nicht nur wegen des liberalen Ansatzes, sondern weil das einfach vernünftig ist für Patient und Arzt.“

 

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