"Lebe Balance"-Symposium für Betriebe

„Lebe Balance“-Symposium für Betriebe Psychische Widerstandskraft stärken Buchen. Sechzig Unternehmensvertreter aus der regionalen Wirtschaft waren auf Einladung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zum Symposium „Lebe Balance im Betrieb“ in das AOK KundenCenter Buchen gekommen. Dabei ging es um die Vorbeugung psychischer Erkrankungen bei Beschäftigten.

Datum: 20.02.2015 / Kategorie: AOK-Aktionen

Stuttgart

„Lebe Balance“-Symposium für Betriebe

Psychische Widerstandskraft stärken

Buchen. Sechzig Unternehmensvertreter aus der regionalen Wirtschaft waren auf Einladung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zum Symposium „Lebe Balance im Betrieb“ in das AOK KundenCenter Buchen gekommen. Dabei ging es um die Vorbeugung psychischer Erkrankungen bei Beschäftigten.

AOK-Projektkoordinatorin Katja Wilbert begrüßte die Gäste und führte durch das Programm. Geschäftsführer Stefan Strobel wies auf die Bedeutung des Themas in Zeiten wachsender Belastungen in Alltag und Beruf hin. „Psychische Erkrankungen stehen an der Spitze der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Tendenz steigend“, sagte er. „Mit dem großen Präventionsprogramm „Lebe Balance“, das die AOK Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Team rund um die Professoren Dr. Martin Bohus und Dr. Mathias Berger entwickelt hat, bieten wir Handlungsmöglichkeiten im privaten wie auch im betrieblichen Bereich.“

Dipl.-Psychologin Lisa Lyssenko, Mitglied des Wissenschaftsteams, das das„Lebe Balance-Konzept“ exklusiv für die AOK entwickelt hat, stellte in ihrem Referat die Methoden vor, die jeder Einzelne zur Stärkung seiner psychischen Gesundheit nutzen kann. Ebenso wurden die Rollen von betrieblichen Organisationsstrukturen und Führungskräfteverhalten bei der Entstehung von psychischen Erkrankungen erörtert. „Wir setzen mit ‚Lebe Balance‘ zu einem frühen Zeitpunkt an, bevor der Mensch krank wird“, beschrieb Lyssenko das Konzept des Programms.

„Lebe Balance“ unterstützt gesunde Menschen dabei, die Herausforderungen des Alltags besser zu meistern und gestärkt durchs Leben zu gehen. „Wir haben das Programm in den vergangenen Monaten speziell für den Einsatz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) von Unternehmen fortgeschrieben“, so Lyssenko.

Als Teilnehmer aus der betrieblichen Praxis waren Werner Koch, Personalleiter Johannes-Diakonie, und Ute Steinbrück, Leiterin des Bildungsinstituts für Gesundheits- und Krankenpflege der Neckar-Odenwald-Kliniken, auf dem Podium dabei. Beide betonten, wie wichtig die psychische Widerstandskraft ist, um mit Stressfaktoren umgehen zu können. Auf eine lange Zusammenarbeit im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit der AOK blickt die Johannes-Diakonie zurück. „Seit 1996 erstellt die AOK für uns Gesundheitsberichte. Sie ist die einzige Krankenkasse die konkrete und nachhaltige Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten im Betrieb anbietet“, sagte der Personalleiter.

In der anschließenden regen Diskussionsrunde nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Themas zu vertiefen.

Unternehmen, die sich für das „Lebe Balance“-Konzept interessieren, können sich bei der Projektkoordinatorin Katja Wilbert melden, Telefon 0621 176-8433 oder per E-Mail unter katja.wilbert@bw.aok.de

Kontakt zur Pressestelle

Alexander Föhr

Pressesprecher

E-Mail: alexander.foehr@bw.aok.de
Telefon: 0621 176-8397
Telefax: 0621 17691-8397
Mobil: 0152 01568696

Renzstraße 11-13
68161 Mannheim