Masern - Impfung dringend angeraten

AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben stellt Impfmüdigkeit bei Masern fest.

Datum: 25.02.2015 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Region Bodensee-Oberschwaben

Derzeit sorgt der Tod eines Kleinkinds durch Masern für eine kontroverse öffentliche Diskussion. Die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben kann aktuell keine Steigerung von Masernerkrankungen feststellen. „Dennoch: Krankheiten wie Masern, aber auch Mumps oder Röteln werden oftmals nicht ernst genug genommen“, sagt Roland Beierl, AOK-Geschäftsführer.

Auch wurden immer wieder einzelne Stimmen laut, die Impfungen an sich in Frage stellen. Die Erfolge konsequenter Impfkampagnen in der Bekämpfung schwerer Erkrankungen sind aber eindrucksvoll: „Pockenerreger konnten weltweit und die Kinderlähmung – zumindest europaweit – ausgerottet werden“, betont Beierl. „Auch Tollwutfälle konnten in weiten Teilen Europas nahezu auf Null reduziert werden.“

Die AOK rät seit jeher dringend zur Impfung. „Alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollten zweimal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft sein“, erklärt Roland Beierl weiter. „Über 18 Jährige, die einen unklaren Impfstatus haben und ebenso Personen, die nach 1970 geboren und nur einmal geimpft wurden, sollten sich einmalig gegen Masern impfen lassen, vorzugsweise mit einem MMR Impfstoff. Zudem sollten sich ungeimpfte Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die nicht an Windpocken erkrankt waren, impfen lassen.“

Hinweis an die Redaktionen: Weitere Hinweise finden Sie im Internet unter www.aok.de/baden-wuerttemberg/gesundheit/impfungen-schutz-fuer-gross-und-klein-27230.php

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