MdL Hagel besucht AOK in Ehingen: Austausch über Zukunft der Gesundheitsversorgung im Alb-Donau-Kreis

Die AOK Ulm-Biberach hat MdL Manuel Hagel am Montag in die AOK nach Ehingen eingeladen. Schwerpunkt des intensiven Austauschs war die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Alb-Donau-Kreis. „Die AOK erarbeitet kontinuierlich moderne Versorgungskonzepte, damit die Menschen in ländlichen Regionen in Zukunft gut versorgt sein werden“, betonte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, während des Gesprächs.

Datum: 15.03.2017 / Kategorie: Sonstiges

Ehingen

Die AOK Ulm-Biberach wächst weiter: Fast 250.000 Kunden zählt die größte Krankenkasse zurzeit. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Gesundheitskasse großflächig mit eigenen KundenCentern vertreten ist. Neben Ulm hat sie im Alb-Donau-Kreis Standorte in Ehingen, Laichingen, Dietenheim und Langenau und stärkt diesen Service vor Ort.

Beim Besuch des Ehinger KundenCenters lobte MdL Manuel Hagel diese Strategie der AOK, für die Menschen in der Region mit persönlichen Ansprechpartnern da zu sein. Nur so könnten die Anliegen der AOK-Versicherten von Mensch zu Mensch besprochen werden. „Auch in Zukunft sind wir für unsere Kunden und ihre Gesundheit vor Ort“, betonte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

 

Im Zentrum des Gesprächs stand der Austausch über die Versorgung der Menschen in ländlichen Gebieten. Zwar gebe es zurzeit noch eine ausreichende Anzahl von Ärzten im Alb-Donau-Kreis, so Dr. Sabine Schwenk im Gespräch mit Manuel Hagel. Doch müssten für die Zukunft neue Versorgungsformen gefunden werden, auch durch die Chancen der Digitalisierung, für die sich die AOK stark macht.

Sie stellte dem Abgeordneten das AOK-HausarztProgramm vor. Es stärkt die Rolle des Hausarztes, der als erster Ansprechpartner und Lotse für seine Patientinnen und Patienten fungiert. Der Arzt kann sich mehr Zeit für Beratung und Behandlung nehmen. Das führt zu einer qualitativ hochwertigen und effizienten Versorgung; unnötige Behandlungen werden vermieden. 211 Haus- und Kinderärzte sowie 82.500 AOK-Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Ulm und Biberach nehmen bereits teil.

 

Dr. Sabine Schwenk gab MdL Manuel Hagel darüber hinaus einen Überblick über die Herausforderungen, die das zweite Pflegestärkungsgesetz mit sich gebracht hat und weiterhin bringt. „Wir begrüßen es sehr, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen gleichstellt. Außerdem wird die Rolle der Pflegenden gestärkt, die auch schdeutlich entlastet werden“, hob die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach hervor. „Der Beratungsbedarf ist mit dem Jahreswechsel enorm gestiegen. In unserem KundenCenter in Ehingen sind im Januar fast 50 Prozent mehr Kunden mit Pflegefragen zu uns gekommen als im November“, so Schwenk. Die AOK habe sich gut auf diese Herausforderungen vorbereitet und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kundenberatung, im CompetenceCenter Pflege und im Sozialen Dienst umfassend geschult. So habe die Überleitung von drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade gut geklappt und eine professionelle, schnelle und persönliche Beratung sei sichergestellt, schloss Schwenk.

 

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