Mehr Lebensqualität mit ehrenamtlichen Betreuern - AOK Ostwürttemberg unterstützt die Arbeit des Betreuungsvereins Heidenheim

„Wer schwer erkrankt oder behindert ist und kein privates Umfeld hat, das einen auffängt, für den kann das Leben nicht nur wegen der Krankheit zur Qual werden. Behördengänge zu meistern, Überblick über das eigene Vermögen zu behalten, seine Wohnungs- oder Heimangelegenheiten sowie die gesundheitliche Dinge zu regeln, erfordert viel Kraft. Kraft, die ein kranker Mensch meistens nicht mehr hat. An dieser Stelle kann eine Betreuung erforderlich werden.

Datum: 01.09.2014 / Kategorie: AOK-Aktionen

Heidenheim

In Heidenheim leistet der Betreuungsverein seit 20 Jahren einen sehr wichtigen Beitrag, um geistig behinderten, psychisch oder an Demenz erkrankten Menschen einen Betreuer an die Seite zu stellen. So werden laut Stefan Kauffmann, Geschäftsführer des Betreuungsvereins Heidenheim bereits über 250 Betreuungen durch die Haupt- und Ehrenamtlichen des Vereins geführt.

„Mit unsere Spende an den Verein, wollen wir auf dessen Arbeit aufmerksam machen und die Bürger motivieren, sich als ehrenamtlicher Helfer zu engagieren“, sagt Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg. „Gerade die Arbeit ehrenamtlicher Helfer bei der Betreuung von Demenz-Erkrankten wird in Zukunft immer wichtiger.“

Die Pflege, die durch die Pflegeversicherung finanziert wird, fokussiert sich bisher nur auf die alltäglichen Dinge, wie das Waschen und Essen reichen. „Doch die betroffenen Menschen brauchen auch Unterstützung in anderen Bereichen“, betont der AOK-Geschäftsführer. „Hier reichen oft ein paar Stunden im Monat aus, um den betroffenen Menschen bei der Regelung ihrer Angelegenheiten zur Seite zu stehen.“

„Wer Interesse an der Arbeit als ehrenamtlicher Betreuer hat, erhält von uns eine umfassende Einführung, Beratung und Schulung“, erklärt Michael Rettenberger, der 1. Vorsitzender des Betreuungsvereins Heidenheim.

Vor 22 Jahren wurden mit dem Betreuungsgesetz (Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige) die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. „Die Arbeit als ehrenamtlicher Betreuer ist gesetzlich geregelt. Der Betreuer ist haftpflicht- und unfallversichert und bekommt selbstverständlich seine Aufwendungen ersetzt“, sagt Geschäftsführer Stefan Kauffmann.

Die AOK Ostwürttemberg hatte den Betreuungsverein auch zu sich ins Haus geladen, damit die Mitarbeiter über die Arbeit des Vereins und Vorsorgemöglichkeiten wie Vollmachten und Patientenverfügungen informiert werden. So konnten sie ihr Wissen über das Betreuungsrecht vertiefen und mancher überlegt schon, ob er selbst eine solche ehrenamtliche Aufgabe übernehmen soll.

Michael Rettenberger, der 1. Vorsitzender des Betreuungsvereins Heidenheim, bedankte sich bei AOK-Geschäftsführer Josef Bühler für die Spende in Höhe von 500 Euro.

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