Neues AOK-FacharztProgramm Nephrologie

Bessere Versorgung chronisch Nierenkranker

Datum: 02.03.2020 / Kategorie: AOK-Facharztprogramm

Bodensee-Oberschwaben

Bei chronischen Erkrankungen der Niere ist es entscheidend, im frühen Stadium ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen sowie in allen Phasen des Krankheitsprozesses Komplikationen zu vermindern. Dort setzt der neue Facharztvertrag Nephrologie der AOK Baden-Württemberg an: Neben moderner Medizin liegt der Fokus insbesondere auf mehr Zeit des Arztes für Information, Beratung und gemeinsamer Entscheidungsfindung als wesentliche Voraussetzungen für eine bessere Patientenversorgung. Zudem profitierten Patienten bei einer fortgeschrittenen Erkrankung von einer wissenschaftlich fundierten unabhängigen Aufklärung zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Nierenersatzbehandlung. Vertragspartner auf ärztlicher Seite ist MEDI Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Verbund nephrologischer Praxen in Baden-Württemberg. Roland Beierl, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben: „Versicherte können ab 1. April vom neuen Vertrag profitieren und mit einer Überweisung des Hausarztes einen teilnehmenden Nephrologen aufsuchen, wenn sie bereits am AOK-HausarztProgramm eingeschrieben sind.”

 

Der neue Facharztvertrag setzt einen Schwerpunkt auf die Prävention und Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit, damit eine Dialyse verhindert oder zumindest verzögert werden kann. Dazu zählt, das Wissen der Patienten über die Erkrankung zu fördern: Wie funktionieren die Nieren? Welche Faktoren erhöhen das Risiko für eine chronische Nierenerkrankung und deren Fortschreiten? Wie kann der Lebensstil verändert werden, um die Nieren vor einem weiteren Funktionsverlust bestmöglich zu schützen? Für ausführliche Arzt-Patienten-Gespräche fehlt im Praxisalltag bislang jedoch die Zeit. Auch um die Patienten über die einzelnen Dialyseverfahren ausführlich, unabhängig und mit Blick auf die individuelle Lebenssituation des Patienten zu beraten, kann der Facharzt im Vertrag mehr Zeit aufwenden. „Wir sorgen dafür, dass der Nephrologe eine adäquate Honorierung erhält, damit er gemeinsam mit seinen informierten Patienten die bestmögliche Entscheidung treffen kann“, betont Roland Beierl.

 

„Mit dem Nephrologievertrag setzen wir weiter auf die erfolgreiche Strategie einer engen Verknüpfung von haus- und fachärztlicher Versorgung“, erklärt der AOK-Geschäftsführer weiter. „Damit verbessern wir nachhaltig die Versorgung und können unseren Patienten unnötige Operationen oder Krankenhauseinweisungen ersparen.“

 

Weitere Informationen in allen AOK-KundenCentern vor Ort oder online unter aok.de/bw/facharztprogramm.

 

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Thomas Müller

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