Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner

Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Pflegeeinrichtungen Heilbronn-Frankens sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von. Im Altkreis Schwäbisch-Hall startet PiP im Rottaler Senioren- und Pflegeheim in Oberrot.

Datum: 17.02.2020 / Kategorie: Pflege und Rehabilitation

Schwäbisch Hall

Bei der Vertragsunterzeichnung bezeichneten Heimleiter Bernd Schulze und der stv. Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken Jürgen Heckmann das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zu Gute kommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Jürgen Heckmann bei der Vertragsunterzeichnung. „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte Bernd Schulze.

 

 

 

Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Rottaler Senioren- und Pflegeheim hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so Bernd Schulze, „dass wir mit PiP etwas anstoßen, das sowohl unseren Bewohnern als auch unseren Pflegekräften gut tun wird.“

 

 

 

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