Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche

Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche Rund 1,8 Mio Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz, oft einfach als Herzschwäche bezeichnet. In der Region Rhein-Neckar-Odenwald sind im Jahr 2013 über 15.000 Versicherte daran erkrankt. Dabei sind die Männer stärker betroffen als die Frauen. Die Zahl der erkrankten Versicherten steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Während die Diagnose Herzinsuffizienz bei jungen Menschen kaum eine Rolle spielt, so ist ab dem 85. Lebensjahr jeder dritte davon betroffen. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für Mannheim, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de

Datum: 17.12.2014 / Kategorie: Wissenschaft / Statistiken / Studien / Zahlen

Stuttgart

Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche

Rund 1,8 Mio Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz, oft einfach als Herzschwäche bezeichnet. In der Region Rhein-Neckar-Odenwald sind im Jahr 2013 über 15.000 Versicherte daran erkrankt. Dabei sind die Männer stärker betroffen als die Frauen. Die Zahl der erkrankten Versicherten steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Während die Diagnose Herzinsuffizienz bei jungen Menschen kaum eine Rolle spielt, so ist ab dem 85. Lebensjahr jeder dritte davon betroffen.

Fast 2000 Versicherte mussten sich in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis in stationäre Behandlung begeben. „Das ist die höchste Quote in Baden-Württemberg“ erklärt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald.

Für die stationäre Behandlung wegen Herzinsuffizienz ihrer Versicherten in der Region Rhein-Neckar-Odenwald gab die AOK im Jahr 2013 über 10,1 Millionen Euro aus. Die durchschnittlichen Kosten von stationären Behandlungen belaufen sich in Baden-Württemberg auf 5000 Euro pro Versichertem. Bei einer Herzinsuffizienz handelt es sich um eine mangelnde Pumpleistung des Herzens. Bei einem Vorwärtsversagen reicht die Pumpleistung nicht aus, um den Körper mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Bei einem Rückwärtsversagen kommt es zu einem Rückstau des Blutes. Das kann zu Wassereinlagerungen in der Lunge oder in den Beinen führen. Herzinsuffizienz kann zu Atemnot etwas beim Treppensteigen, zu einer verminderten Leistungsfähigkeit oder auch zu Herzrhythmusstörungen führen. Eine gesunde Lebensführung mit ausreichender Bewegung, eine gesunde fettarme Ernährung, mäßiger Alkoholkonsum, Reduzierung von Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin können das Risiko vermindern. Und wenn die Diagnose einmal gestellt ist: Gezielte Vorbeugung und eine Veränderung der Lebensgewohnheiten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. „Wichtig bei dieser Erkrankung, die die Lebensqualität vieler Menschen deutlich einschränkt, ist es, dass man regelmäßig zur Kontrolluntersuchung geht“, empfiehlt AOK-Geschäftsführer Strobel.

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