Trinken, trinken, trinken! AOK Ostwürttemberg warnt vor Hitzschlag.

Die gesundheitlichen Risiken, die mit den Sonnen- und Hitzetagen im Sommer verbunden sind, werden häufig unterschätzt. Immer häufiger landen Menschen im Krankenhaus, weil sie zu wenig trinken.

Datum: 07.08.2014 / Kategorie: Gesundheitstipps

Aalen, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd

In 257 Fällen mussten Betroffene aus Ostwürttemberg im Laufe des vergangenen Jahres wegen sogenannten Volumenmangels – Austrocknung – ins Krankenhaus. Auf die beiden Landkreise aufgeteilt, waren es im Landkreis Heidenheim 37 Fälle, während im Ostalbkreis 198 Fälle registriert wurden – nur in Stuttgart und im Ortenaukreis waren es mehr Fälle.

Besonders ältere Menschen erleiden gesundheitliche Schäden, weil sie bei Hitze zu wenig trinken: Die Fallzahl steigt ab dem Alter von 75 Jahren signifikant an: Nahezu 79 Prozent aller Fälle ereignen sich in dieser Altersgruppe. Die Gesamtzahl der Fälle steigt seit Jahren kontinuierlich im Land – 44 Prozent Anstieg seit 2007.

„Angehörige und Betreuer müssen darauf achten, dass alte Menschen genügend Flüssigkeit zu sich nehmen“, appelliert Guido Deis, Leiter der AOK-Gesundheitsförderung in Ostwürttemberg. „Am besten sind Wasser oder ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Mindestens zwei Liter pro Tag müssen es an heißen Sommertagen sein. Auf schwere Kost und Alkohol sollte gänzlich verzichtet werden.“

Hitze und Sonnenlicht können auch andere Schäden verursachen. Hitzschlag und Sonnenstich sind die häufigsten Symptome. In Ostwürttemberg mussten vergangenes Jahr 92 AOK-Versicherte beim Arzt oder in der Klinik behandelt werden.

Hier sind landesweit Jugendliche und junge Erwachsene besonders häufig betroffen. In Baden-Württemberg gab es 317 Fälle bei den 15- bis 19- Jährigen und 443 Fälle bei den 20- bis 24-Jährigen.

Um einen Hitzschlag zu vermeiden, sei es ratsam, stets eine Kopfbedeckung zu tragen und übermäßige Anstrengung besonders in der prallen Sonne zu vermeiden, erklärt Guido Dies und fordert: „Eltern sollten ihre Kinder frühzeitig über die Gefahren durch Sonne und Hitze aufklären.“

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