Weniger Komatrinker

Der AOK zufolge nahm die Zahl der Komatrinker im Kreis Tübingen leicht ab. Im vergangenen Jahr wurden 94 AOK-Versicherte Personen wegen akuter Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Datum: 12.05.2017 / Kategorie: Gesundheit und Prävention

Tübingen

Im Kreis Tübingen verringerten sich die Behandlungszahlen bei den Frauen von 32 in 2015 auf 28 in 2016, bei den Männern von 69 auf 66 Krankenhauseinlieferungen. Die höchste Fallzahl findet man in der Altersgruppe von 50-54 Jahren. Setzt man die Anzahl der Fälle von Alkoholmissbrauch ins Verhältnis zu den Einwohnerzahlen des Landkreises, liegt der Kreis Tübingen deutlich unter dem Durchschnitt von Baden-Württemberg. In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre hat das Phänomen „Komatrinken“ bei den Männern abgenommen, bei den Frauen gab es einen leichten Anstieg.

 

 

 

Seit dem Jahr 2008 wertet die AOK Neckar-Alb die Daten ihrer Versicherten aus. Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb: „Komatrinken ist zwar kein Massenphänomen. Trotz leicht rückläufiger Gesamtzahlen stellt der Alkoholmissbrauch in all seinen Formen nach wie vor ein gravierendes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar. Deshalb unterstützt die AOK Neckar-Alb seit Jahren die suchtpräventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in der Region. Zusätzlich berät der Soziale Dienst der AOK präventiv bei Gefahr von Alkoholmissbrauch.“ Landesweit hat die AOK im letzten Jahr knapp sechs Millionen Euro für die alkoholbedingten Krankenhausweinweisungen ausgegeben.

 

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