Wie Unternehmen die Belegschaft für den Berufsalltag stärken

Zweites Treffen des Demographie Netzwerks Ulm-Biberach bei der Volksbank in Ulm – Psychische Gesunderhaltung als wichtige Maßnahme für demografie-feste Firmen

Datum: 02.07.2015 / Kategorie: Sonstiges

Ulm

Für Unternehmen mit hohem Personalbedarf ist es ein entscheidendes Wettbewerbsmerkmal, sich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels mit einer älter werdenden Belegschaft und Nachwuchsproblemen einzustellen. Um einen lokalen Austausch zu generieren, haben sechs führende Verbände und Firmen aus der Region das Demographie Netzwerk Ulm-Biberach gegründet. Zum gestrigen zweiten Treffen mit dem Schwerpunkt „Psychische Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter: Was können wir als Unternehmen dazu beitragen?“ haben sich 75 Personal-leiter und Geschäftsführer aus der Region in der Volksbank in Ulm getroffen.

Wie wichtig das Thema demografische Entwicklung die Unternehmen in der Region ist, hatte das große Interesse an der Auftakt-Veranstaltung des Demographie Netzwerks (ddn) Ulm-Biberach im Januar gezeigt, das auf Initiative der AOK Ulm-Biberach gegründet wurde. Das Netzwerk bietet Personalverantwortlichen und Managern eine Plattform für einen praktischen, persönlichen und lokalen Austausch zu demografie-bezogenen Themen.

Auch beim zweiten Netzwerk-Treffen stand der Dialog im Vordergrund. Gastgeber war die Volksbank Ulm-Biberach eG, deren Vorstand Stefan Hell den Abend mit einem Impuls-Vortrag eröffnete. Er stellte verschiedene Modelle vor, wie die Volksbank den Faktor Vertrauen für nachhaltiges Personalmanagement nutzt.

Bei der Auftakt-Veranstaltung hatten die Teilnehmenden drei Themengebiete rund um die demografische Entwicklung definiert, die relevant für die hier ansässigen Betriebe sind. Mittlerweile haben sich drei Arbeitsgruppen getroffen und Arbeitsaufträge definiert, die sie auf Überschriften-Ebene vorstellen. Schwerpunkt-Thema des Abends bildete die psychische Gesunderhaltung der Mitarbeiter, die sie für einen immer schnelleren Arbeitsalltag und längere Lebensarbeitszeiten wappnet. Das ddn Ulm-Biberach hatte den ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Prof. Dr. Harald Gündel gewonnen. Er gab konkrete „psycho-somatische Handlungs-Empfehlungen zur Förderung von Resilienz und Gesundheit“.

Im Anschluss tauschen die Teilnehmer in Kleingruppen ihre persönlichen Erfahrungen zur Frage aus, was Unternehmen dazu beitragen können, ihre Mitarbeiter psychisch gesund zu erhalten. „Psychische Erkrankungen, oft durch Überforderung ausgelöst, verursachen besonders lange Arbeitsunfähigkeiten“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach und Initiatorin des ddn Ulm-Biberach. „Daher hat das Demographie Netzwerk Ulm-Biberach diesem wichtigen Thema sein zweites Treffen gewidmet.“ Die Netzwerk-Treffen des ddn Ulm-Biberach finden künftig jährlich statt, eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Die Mitglieder des Kernteams ddn Ulm-Biberach:

  • Peter Rasmussen, Geschäftsführer Agentur für Arbeit Ulm
  • Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin AOK Ulm-Biberach
  • Götz Maier, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V.
  • Jürgen Joos, Personalleiter Liebherr-Werk Ehingen GmbH
  • Maria Winkler, Geschäftsführerin ver.di Ostwürttemberg-Ulm
  • Stefan Hell, Vorstand Volksbank Ulm-Biberach eG

Weitere Informationen zum ddn: www.demographie-netzwerk.de

Kontakt zur Pressestelle

Thomas Wöllhaf

Pressesprecher

E-Mail: presse-ulb@bw.aok.de
Telefon: 0731 168-705
Telefax: 0731 16891-705
Mobil: 0174 2718994

Schwambergerstraße 14
89073 Ulm