Spende für Heidenheimer Ukraine-Hilfe

Die Mitglieder des Bezirksrates der AOK Ostwürttemberg haben ge-meinsam mit der AOK-Geschäftsführung 1000 Euro an den „Heiden-heim-fuer-Ukraine.de e.V.“ gespendet.

»„Das ist ein sehr wichtiges Signal in die Gesellschaft. Wir alle müssen enger zusammenrücken und solidarisch zusammenarbeiten, um die bestehenden und kommenden Herausforderungen zu meistern.“«

Peter Polta, Landrat

Datum: 02.08.2022 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Heidenheim

Im Landratsamt übergaben der Bezirksrat-Vorsitzende Karl Groß und die AOK-Geschäftsführer Hans-Joachim Seuferlein und Martin Kerler dem Landrat Peter Polta vertretend für die Vereinsvorsitzende von „Heidenheim-fuer-Ukraine.de, Jasmin Glänzel-Seibold, symbolisch einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

 

Die Versicherten- und Arbeitgebervertreter*innen hatten in ihrer Sitzung beschlossen, die Sitzungsgelder, die es für die ehrenamtliche Arbeit in dem Gremium gibt, den Menschen in der Ukraine zugutekommen zu lassen. „Wir haben damit unsere Solidarität mit der Ukraine Ausdruck verliehen“, sagt Karl Groß, Vorsitzender des Bezirksrats der AOK Ostwürttemberg. AOK-Geschäftsführer Hans-Joachim Seuferlein und sein stellvertretender Geschäftsführer Martin Kerler haben den Betrag aus eigenen Mitteln aufgestockt.

 

Jasmin Glänzel-Seibold von „Heidenheim-fuer-Ukraine.de e.V.“ bedankte sich für die Spende. „Zurzeit ist in der Ukraine der Bedarf vor allen an Medikamenten und Hygieneartikel sehr groß. Wir werden das Geld dafür nutzen, um weitere Lieferungen zu organisieren“, sagt die Vereinsvorsitzende und betont: „Gerade jetzt, wo der Ukraine-Krieg bei den Nachrichten immer mehr in den Hintergrund rückt, aber die Zahl der Toten und Verletzten in dem angegriffenen Land steigt und die dortige Infrastruktur systematisch zerstört wird, gilt es bei der Hilfe und Unterstützung nicht nachzulassen.“

 

Landrat Peter Polta ist erfreut darüber, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber über den AOK-Bezirksrat bei Spenden zusammen agieren. „Das ist ein sehr wichtiges Signal in die Gesellschaft. Wir alle müssen enger zusammenrücken und solidarisch zusammenarbeiten, um die bestehenden und kommenden Herausforderungen zu meistern.“

 

Der Landrat sieht für seinen Landkreis einen sich abzeichnenden Engpass bei der Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine. Der Zustrom von Geflüchteten habe zwar etwas nachgelassen, die Zahl steige aber dennoch weiterhin an. Zurzeit leben über 1050 Geflüchtete aus der Ukraine im Landkreis Heidenheim.

 

Hans-Joachim Seuferlein, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, betonte, dass auch die gesetzlichen Krankenkassen in ganz Deutschland einen solidarischen Beitrag für die ukrainischen Geflüchteten leisten.

 

„Seit 1. Juni sind allein bei der AOK Ostwürttemberg mehr als 1500 Ukrainerinnen und Ukrainer versichert“, berichtet der AOK-Chef. Dies wurde möglich, da diese nun Arbeitslosengeld (ALG) II beziehen und damit auch sozialversichert sind. „Die Beiträge bei ALG II decken grundsätzlich nicht die Kosten der Krankenversicherung ab, dennoch haben wir aktiv unterstützt und beispielsweise eine geflüchtete ukrainische Deutsch-Lehrerin eingestellt, um den Anmeldeprozess zu erleichtern und empathisch und gesundnah beraten zu können.“   

 

Oliver Bayer

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