AOK Baden-Württemberg veröffentlicht Transparenzbericht 2020

Geringe Widerspruchsquote von 0,03 Prozent in der Krankenversicherung

Datum: 04.10.2021 / Ressort: Versorgung

Wer herausragende Leistungen für seine Kunden bietet, muss diese auch permanent auf den Prüfstand stellen, das Feedback der Kunden einholen und die Ergebnisse veröffentlichen. Davon ist die AOK Baden-Württemberg überzeugt und stellt darum jährlich Fakten in ihrem Transparenzbericht vor. Denn die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Leistungen für die Versicherten ist eng an den Austausch mit den Kunden und die Transparenz gekoppelt. „Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung und unser Leistungsversprechen gegenüber unseren Versicherten sehr ernst“, sagt Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Dazu gehört für uns auch, dass wir mit ihnen offen über unser Leistungsgeschehen sprechen, denn wir wollen uns, auch mit ihrer Hilfe und ihrem Feedback, immer weiter verbessern. Das gilt für unsere Leistungsangebote, die Bearbeitungsprozesse und Leistungsanträge und vieles mehr.“

Der aktuelle Transparenzbericht 2020 stellt die Leistungs-, Versorgungs- und Servicequalität der AOK Baden-Württemberg dar und zeigt, wie diese von den Versicherten beurteilt werden. Die Versicherten schätzen in erster Linie die gute Erreichbarkeit der AOK-Experten – in den rund 220 KundenCentern vor Ort, telefonisch, im Online-KundenCenter sowie auf weiteren Online-Kanälen und -Plattformen. Neben den gesetzlichen Leistungen, die für alle gesetzlichen Kassen vorgeschrieben sind, bietet die AOK Baden-Württemberg besondere Unterstützung über das AOK-MedTelefon, eine Hotline für Kindergesundheit, Hilfe bei möglichen Behandlungsfehlern, Pflegeberatung, eine ärztliche Zweitmeinung sowie Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Leistungserbringern und Selbsthilfegruppen. Besondere Versorgungsangebote der AOK Baden-Württemberg, wie zum Beispiel die Hausarztzentrierte Versorgung und das angeschlossene FacharztProgramm oder Behandlungsprogramme für chronisch Erkrankte werden bereits von vielen Versicherten genutzt. Sollte für die Übernahme von Leistungen ein Antrag erforderlich sein, wird dieser von Experten sorgfältig geprüft. 2020 sind nur knapp drei Prozent der Anträge abgelehnt worden. Vor einer Ablehnung werden mit den Versicherten Rückfragen geklärt, fehlende Unterlagen eingeholt oder alternative Lösungen gesucht. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Anträgen betrug 2020 zum Beispiel bei Krankengeldzahlungen 2,3 Tage, bei der Bewilligung eines Pflegebetts 3,8 Tage und bei einem Antrag für eine stationäre Rehabilitation 17,6 Tage.

Da die AOK Baden-Württemberg bereits im Vorfeld auf eine zufriedenstellende Lösung im Sinne des Versicherten bedacht ist, betrug 2020 die Widerspruchsquote bei Anträgen in der Krankenversicherung lediglich 0,03 Prozent und bei der Pflegeversicherung nur 1,57 Prozent. Eine hohe Zufriedenheit attestierten die Versicherten sowohl im direkten Feedback wie auch bei repräsentativen Befragungen, bei denen die Meinung der Versicherten zu Leistungen eingeholt wurde. Bei der Entscheidung für eine Krankenkasse war 2020 für 88 Prozent der Befragten die AOK Baden-Württemberg die erste Wahl. 86 Prozent der Versicherten wollen darum mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Südwestkasse bleiben.

Der Transparenzbericht 2020 der AOK Baden-Württemberg steht im Anhang dieser Seite zum Download zur Verfügung.