AOK Baden-Württemberg zum zweiten Sondergutachten Morbi-RSA

Weiterentwicklung durch mehr regionalen Versorgungswettbewerb

Datum: 27.06.2018 / Ressort: Zumeldung

Die AOK Baden-Württemberg sieht angesichts der jetzt bekannt gewordenen ersten Ergebnisse aus dem zweiten Sondergutachten des wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) beim Bundesversicherungsamt keinen grundsätzlichen und kurzfristigen Änderungsbedarf.

Laut AOK Baden-Württemberg müssten Krankenkassen jetzt deutlich mehr Versorgungswettbewerb in den Regionen praktizieren. Nur auf die Ausgleichswirkungen des Morbi-RSA zu vertrauen, könne längst nicht mehr genügen. Hier sei echtes Management gefragt, vor Ort bessere Versorgungsqualität, effizientere und vernetzte Strukturen zu schaffen. Nur so gelangen Patientinnen und Patienten wirklich in den viel beschworenen Mittelpunkt des Geschehens.