Behandlungsfehler

Schicksal oder Kunstfehler: Was tun, wenn die Behandlung nicht erfolgreich ist?

Datum: 21.06.2018 / Ressort: Gesundheitstipps

Jede Krankheit bedeutet eine große Belastung für die betroffenen Patienten - physisch wie auch psychisch. Besondere Belastungen treten auf, wenn die Behandlung, die eigentlich als heilende Maßnahme gedacht ist, nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird. Schlimmstenfalls geht es den Betroffenen in so einem Fall hinterher schlechter als vorher.

Rund 1.500 vermutete Behandlungsfehler sind im Jahr 2016 bei der AOK Baden-Württemberg aufgelaufen, 2017 waren es dann etwa 1.650. Davon wurden 799 Fälle auf Wunsch der Versicherten überprüft (2016: 761 Fälle). In 29 Prozent der untersuchten Fälle hat sich der Verdacht auf einen Behandlungsfehler tatsächlich erhärtet. Die Zahlen der auffälligen und untersuchten Vorfälle steigt in den letzten Jahren kontinuierlich, was zumindest darauf hindeutet, dass  Patienten dem Thema zunehmend sensibler begegnen.

Faktenbox zum Thema Behandlungsfehler (pdf-Dokument)

Wenn die ärztliche Kunst versagt, brauchen Patienten Hilfe. Experten der AOK Baden-Württemberg beraten Versicherte und bieten konkrete Hilfe für die  möglichen weiteren Schritte an. Die AOK Baden-Württemberg betreut ihre Versicherten über das AOK-MedTelefon unter der zentralen Rufnummer 0800 1050501. Kontaktieren können sie die AOK-Experten außerdem unter der Adresse behandlungsfehler@bw.aok.de per E-Mail.

Expertin zum Thema Behandlungsfehler ist Denise Juraske von der AOK Baden-Württemberg. In unserem Audio-Beitrag erklärt sie, was Versicherte tun sollten, wenn sie den Verdacht haben, dass ihr Arzt oder das Pflegepersoanl einen Fehler gemacht haben könnten.