Corona-Krise: AOK Baden-Württemberg erstattet Botengänge von Apotheken

Unterstützende Maßnahmen müssen auf regionale Besonderheiten zugeschnitten sein

Datum: 24.03.2020 / Ressort: Arzneimittel

Im Zuge der Corona-Krise hat die AOK Baden-Württemberg am 20.03.2020 Maßnahmen getroffen, die den Apotheken ihre tägliche Arbeit massiv erleichtern. Zur Versorgung der Menschen, die ihr Haus nicht verlassen können oder dürfen, erhalten die Apotheken zudem eine Bezahlung für Botengänge. Das gibt es nur bei uns.


Auf sämtliche Herausforderungen vor Ort im Zuge der Corona-Pandemie mit Zentralisierungsbestrebungen zu reagieren, bedeutet, regionale Besonderheiten der Länder zu vernachlässigen. Bezahlte Botengänge zum Beispiel sind in einem Flächenland wie Baden-Württemberg sinnvoll – andere setzen möglicherweise auf Versandhandel, auch der kann die Apotheke vor Ort entlasten.


Die Mehrzahl der in Apotheken vorrätigen Arzneimittel wurde aufgrund von Rabattverträgen bevorratet, die Hersteller dieser Arzneimittel haben ihre Produktion auf einen hohen Marktanteil ausgerichtet und sich entsprechend mit Vorräten ausgestattet. Diese Arzneimittel müssen weiterhin für die Versorgung zur Verfügung stehen!