Die eGK – es kann nur eine geben

Ab 1. Januar 2019 können Praxen nur noch die neue eGK auslesen

Datum: 07.12.2018 / Ressort: Versorgung

Die Versicherten der AOK-Baden-Württemberg haben in den letzten Wochen und Monaten von Ihrer Krankenkasse ein Schreiben mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) per Post bekommen. Der Gesetzgeber hat dafür gesorgt, dass Arztpraxen, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen sicher vernetzt werden und das geschieht sicher und datenschutzgerecht über die Gesundheitskarte.

Mit der neuesten Generation der Karte, die oben rechts die Kennung „G 2“ oder „G 2.1“ hat, wird vieles einfacher. Die Versichertenstammdaten, die im Kartenchip gespeichert sind, werden bei jedem Arzt, der bereits an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen ist, abgeglichen und gegebenenfalls automatisch aktualisiert. Versichertendaten, wie zum Beispiel der Wohnort nach einem Umzug, sind so immer aktuell. Ebenso werden der Versichertenstatus und die Gültigkeit der Karte überprüft, um Missbrauch zu vermeiden.

Für die Zukunft sind noch weitere Funktionen der eGK geplant, wie zum Beispiel ein Notfalldatensatz, ein elektronischer Medikationsplan, ein elektronischer Organspendeausweis und eine PIN, mit der der Versicherte den Zugriff auf seine medizinischen Daten individuell freigeben kann.

Ab Januar 2019 ist nur noch die aktuelle Generation der Gesundheitskarte gültig, darum sollten Versicherte die alte Karte an die Krankenkasse zurückgeben. Diese kümmert sich dann um ein umweltschutz- und datenschutzgerechtes Recycling der eGK. Mehr zur neuen eGK sehen Sie hier.