Hausarztzentrierte Versorgung in Baden-Württemberg – Ein Erfolgsmodell

In der Ausgabe 11/2018 von Implicon - Gesundheitspolitische Analysen - werden die Vorteile der Hausarztzentrierten Versorgung basierend auf den Evaluationsergebnissen analysiert

Datum: 02.11.2018 / Ressort: Versorgung

Zehn Jahre nach dem Start der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) durch die AOK Baden-Württemberg, dem Hausärzteverband und Medi haben die Institute für All­ge­mein­medizin der Universitäten Frankfurt und Heidelberg die dritte Evaluation für die Jahre 2011 bis 2016 vorgelegt. Sie bestätigt die beiden vorangegangenen Unter­su­chun­gen und zeigt erstmals auch Hinweise auf eine geringfügige Verlängerung der Lebenszeit von Versicherten, die an der HZV teilnehmen.

Alle in der Evaluation gemes­senen medizinischen Versorgungsparameter zeigen teils deutliche, vor allem nach­hal­tige Verbesserungen insbesondere beim Management chronischer Erkran­kun­gen. Erreicht wird dies über eine intensivere Versorgung und Koordination durch Haus­ärzte, die konsequente Einbindung von Fachärzten, die Aufwertung der Medizi­ni­schen Fachangestellten und Investitionen in Fortbildung der Ärzte. Ab 2019 wollen die Partner der HZV gezielt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur investieren.

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