Herausforderung gemeinsam meistern

Die AOK Baden-Württemberg unterstützt den Pakt für Substitution

Datum: 19.11.2019 / Ressort: Zumeldung

Zusammen mit weiteren verantwortlichen Institutionen schloss Vorstandschef Dr. Christopher Hermann für die AOK Baden-Württemberg am Montag, 18.11.2019, im Sport-, Bildungs- und Dienstleistungszentrum SpOrt Stuttgart den „Pakt für Substitution“. Hintergrund des Pakts, den die AOK Baden-Württemberg unter anderem mit dem Ministerium für Soziales und Integration sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eingeht, ist die zunehmend schwierigere Situation in der Drogenersatztherapie. Immer mehr Substitutionsärztinnen und -ärzte gehen in den Ruhestand, das Durchschnittsalter liegt bei über 60 Jahren. Nachwuchskräfte sind schwer zu gewinnen und es wird zunehmend schwieriger, eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen.

Aktuell leben mehr als 10.000 substituierte Patientinnen und Patienten im Südwesten, die auf eine reibungslose Substitutionsversorgung angewiesen sind. „Auch die AOK Baden-Württemberg hat eine Vielzahl an Versicherten, die täglich eine Substitutionsbehandlung brauchen. Dieses Versorgungsniveau gilt es zu sichern und der Pakt für Substitution ist das richtige Mittel, um diese Herausforderung gemeinsam zu meistern“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg.

Die AOK Baden-Württemberg unterstützt die Bestrebungen zur Sicherstellung der Substitutionsversorgung im Südwesten und steht neuen Versorgungsmodellen wie der Einbindung und Beteiligung von Psychiatrischen Institutsambulanzen offen gegenüber. „Der Pakt für Substitution ist ein großer Schritt nach vorne, denn er schafft ein öffentliches Bewusstsein für die Probleme der Betroffenen. Der Pakt ist gelebte Solidarität und dafür steht die AOK Baden-Württemberg. Wir stellen uns dieser Verantwortung“, so Hermann.