Schulterschluss mit Kommunen und Kassen für gute Beratung der Bürgerinnen und Bürger

Erster Pflegestützpunkt nach neuem Recht in Baden-Württemberg gegründet

Datum: 01.04.2019 / Kategorie: Pflege und Rehabilitation

Stuttgart

Am 1. Mai 2019 eröffnet in Waghäusel, Landkreis Karlsruhe, der landesweit erste Pflegestützpunkt nach neuem Rahmenvertrag, auf den sich die AOK Baden-Württemberg mit den übrigen Kranken- und Pflegekassen sowie mit den Kommunen geeinigt hatte. Dort werden speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Menschen zu allen Fragen rund um das Thema Pflege und die Lebensphase Alter beraten, bei denen Unterstützung notwendig werden kann. In den folgenden Monaten sollen weitere Pflegestützpunkte dieser Art im ganzen Land folgen. „Dank des vor zwei Jahren neu definierten Pflegebedürftigkeitsbegriffs profitieren heute mehr Menschen im Land als jemals zuvor von einer qualitativ hochwertigen und individuell gestalteten Pflege“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Diese positive Entwicklung bringe gleichzeitig einen größeren Bedarf an Beratung mit sich, dem die Kranken- und Pflegekassen gemeinsam mit den Kommunen auch durch das Beratungsangebot der Pflegestützpunkte Rechnung trügen.

 

„Die Versicherten der AOK Baden-Württemberg können sich schon seit Jahren an unsere über 200 Pflegeberaterinnen und -berater in 14 CompetenceCentern Pflege und denen des Sozialen Dienstes im ganzen Land wenden, um kompetent und individuell beraten zu werden“, so der AOK-Chef weiter. Dieses dichte Netz werde man aufrechterhalten oder sogar noch erweitern. Die Pflegestützpunkte seien eine wichtige Ergänzung dazu.

 

Seit 01.07.2018 bestehen für die Gründung und den Betrieb neuer Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg verbindliche Rahmenbedingungen durch einen neuen Vertrag, den die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen und die Kreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg miteinander geschlossen haben. Die Gemeinden Baden-Württembergs können damit – wie es das Pflegestärkungsgesetz III vorsieht – regionale Netzwerke noch systematischer planen, bestehende Angebotsstrukturen für ihre Bürgerinnen und Bürger koordinieren und passgenaue Beratung nach Bedarf und Bedürfnis anbieten. Darin werden sie im Schulterschluss von den Kassen verlässlich unterstützt. Alle Vertragspartner legen Wert darauf, bestehende Strukturen – insbesondere auch in der hochwertigen Beratung – weiterhin systematisch einzubinden. „Es ist zu begrüßen, dass sich alle Vertragspartnerinnen und Vertragspartner darin einig sind, Verantwortung auch dafür zu übernehmen, Doppelstrukturen im System ausdrücklich zu vermeiden“, so Hermann.

 

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