Schmerzmittel

Schmerzmittel: Ausgabeort muss die Apotheke bleiben

Datum: 07.06.2017

Mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger schaut sich den Beipackzettel rezeptfreier Schmerzmittel nicht genau an. Vor allem Männer scheinen sorglos zu sein. Von ihnen verzichten über 70 Prozent auf eine genaue Lektüre. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Befragung. Umso wichtiger ist daher die persönliche Beratung in der Apotheke. „Wenn Verbraucher schon den Beipackzettel links liegen lassen, sollten sie sich zumindest die Zeit nehmen, ihrem Apotheker zuzuhören und seine Empfehlungen auf- und ernstzunehmen“, erklärt Andreas Pfaff, Apotheker bei der AOK Baden-Württemberg. Schließlich besitze man mit Deutschlands Apotheken eine hohe Versorgungssicherheit und eine große fachliche Qualität. Die Apotheker-Ausbildung gehöre hierzulande zu den besten der Welt. „Auch rezeptfreie Schmerzmittel müssen deshalb zwingend an den Ausgabeort Apotheke gebunden bleiben.“

Die kompletten Ergebnisse der Studie finden Sie hier.