Nachhaltigkeit

AOK Baden-Württemberg ist ein WIN’er

Am Mittwochabend, 15. Februar, fand im Innenministerium die feierliche Unterzeichnung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN-Charta) des Landes statt. Insgesamt 17 Unternehmen folgten der Einladung von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes und von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Stellvertretend für die AOK Baden-Württemberg setzte Ulrike Sarre, Referatsleiterin Immobilienmanagement, ihre Unterschrift unter die WIN-Charta-Urkunde.

Bevor es zu den Unterschriften der Unternehmensvertreter kam, äußerten sich Franz Untersteller, Fritz Kuhn und Gastredner Hannes Jaenicke, Schauspieler und Umweltaktivist, zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der damit verbundenen Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Franz Untersteller: „Nachhaltiges Wirtschaften ist keine Modeerscheinung, sondern in vielen Unternehmen verpflichtet man sich der Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren. Nachhaltigkeit ist ein Prozess und eine dauerhafte Aufgabe. Die Kunden wollen wissen, wie Produkte hergestellt werden und wie mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Studien belegen, das nachhaltig wirtschaftende Unternehmen erfolgreicher sind.“

Fritz Kuhn: „Die Stadt Stuttgart freut sich sehr über die Initiative, die nur erfolgreich sein kann, wenn die Betriebe mitziehen. Ich bin schon seit vielen Jahren davon überzeugt, dass sich mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben lassen.“

Hannes Jaenicke: „Die größte Macht im Kampf gegen Unternehmen, die nicht nachhaltig wirtschaften und produzieren, haben die Verbraucher. Wir entscheiden, was und von wem wir kaufen. Mit unserem Geld beeinflussen wir den Markt. Und wenn sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu legen, muss auch ein Umdenken bei den Unternehmen stattfinden.“

Ulrike Sarre: „Als Gesundheitskasse gehören für uns Gesundheit und Nachhaltigkeit zusammen. Die WIN-Charta ermöglicht es uns, unser Engagement für nachhaltiges und ökologisches Handeln systematisch weiter voranzubringen.“