Tipps gegen Schlafprobleme

Die 12 besten Tipps gegen Schlafprobleme

  • Nachtschichten sollten zum Beispiel nach wenigen Tagen wechseln, anstatt lange anzudauern.
  • Junge Eltern können sich bei der nächtlichen Betreuung des Nachwuchses abwechseln.
  • Alkohol und Übergewicht verstärken Schnarchen und sollten vermieden werden.
  • Bei anregenden Medikamenten wie Antidepressiva lässt sich vielleicht der Zeitpunkt der Einnahme vorverlegen, bei schlafraubenden Betablockern nach einer Alternativsubstanz suchen. Selbst chronisch Kranken können psychotherapeutische Begleitung und Entspannungstechniken helfen, aus dem zermürbenden Widerstand gegen die Krankheit auszusteigen, die wichtigen Schlaf kostet.
  • Abendrituale wie ein heißes Bad oder ein gutes Buch geben dem Körper und Geist das Signal, auf Feierabendmodus runterzufahren.
  • Ein Spaziergang tut gut. Insgesamt sollte man bei Sport darauf achten, sich nicht allzu sehr auszupowern, denn das verhindert das Absinken der Körpertemperatur, was normalerweise die Einschlafneigung fördert.
  • Sitzungen vor Rechner, Smartphone und Fernseher regen an, weil das Blaulicht der Bildschirme die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrückt.
  • Wer nachts wach liegt, kann sich beispielsweise angenehme Landschaften vorstellen und dabei einschlummern. „Alle Techniken müssen trainiert werden, damit sie funktionieren“, empfiehlt Professor Dieter Riemann. Unter Anleitung fällt das Üben anfangs auch leichter, ganz egal, ob bei progressiver Muskelentspannung, Yoga oder Achtssamkeitsübungen.
  • Natürliche Hilfe für erholsamen Schlaf - solche Arzneiversprechen klingen verlockend harmlos. Zumal pflanzliche Schlafmittel wie Baldrian oder Hopfen tatsächlich keine nachgewiesenen Nebenwirkungen haben.
  • Verschreibungspflichtige Stoffe wie Benzodiazepine oder Zolpidem können dagegen nach zwei Wochen zu körperlicher Abhängigkeit führen und haben Nebenwirkungen wie Sturzgefahr wegen ihrer muskelentspannenden Wirkung.
  • Für die Atmosphäre rund ums Bett gilt, dass es ein Ort sein sollte, an dem man sich wohlfühlt und zur Ruhe kommt. Separat, gut zu verdunkeln, vor allem aber ruhig, lauten weitere Vorgaben für einen guten Schlafplatz. Die Raumtemperatur darf jeder nach seinem Wärmebedürfnis einstellen.
  • Entscheidend ist, gerade bei Schlafproblemen das Bett nicht zum Essen oder Lesen, sondern wirklich nur zum Schlummern zu nutzen, Sex ausgenommen. Man sollte das Bett positiv mit Schlaf verbinden und nicht mit Gedanken an quälendes Wachliegen.

Weitere Informationen:

https://gesundheitsmanager.aok.de/gesundheit-und-wohlfuehlen/schlaftrainer-79.php